🇩🇪 Deutschland · EUR

Immobilien-Finanzierbarkeit, berechnet.

Geben Sie Ihr monatliches Bruttoeinkommen, bestehende Kreditverpflichtungen und Ihr Eigenkapital ein. Die 28/36-Regel liefert einen konservativen Maximalpreis — ergänzt durch Hinweise zu Nebenkosten, Bausparvertrag und KfW-Förderung.

Ihre Eingaben

Alle Beträge in EUR. Standardwerte für den deutschen Markt vorausgefüllt.
Autokredit, Ratenkredit, Kreditkartenminimum — keine Betriebskosten.

Ergebnis

Maximaler Kaufpreis
Monatliche Rate (Zielpreis)
Schuldenquote
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Rechenbeispiel — deutsche Zahlen.

Ein Käufer mit 5.500 €/Monat Brutto, 200 €/Monat bestehenden Kreditraten und 84.000 € Eigenkapital: Die 28 %-Grenze ergibt eine maximale Monatsrate von 1.540 €. Bei 3,8 % über 20 Jahre entspricht das einem Darlehen von ca. 257.000 €. Maximaler Kaufpreis: 257.000 + 84.000 = 341.000 €.

Achtung Nebenkosten: Für ein Objekt zu 341.000 € in Bayern fallen Nebenkosten von ca. 37.500 € an (Grunderwerbsteuer 3,5 % + Notar + Grundbuch + Makler). Diese müssen aus dem Eigenkapital bezahlt werden — das verfügbare Eigenkapital für den Kaufpreis reduziert sich entsprechend.

So funktioniert es — verständlich erklärt.

Die 28/36-Regel ist ein konservativer internationaler Richtwert. Deutsche Banken verwenden eigene Stresstestmodelle und verlangen typischerweise, dass die Kreditrate nicht mehr als 35–40 % des Nettoeinkommens beträgt. Die 28/36-Regel (basierend auf Bruttoeinkommen) ist in der Regel strenger und damit ein sicherer Planungsrahmen.

MaxRate = min(Einkommen × 0,28, Einkommen × 0,36 − bestehendeRaten)
MaxDarlehen = MaxRate × (1 − (1 + r)−n) / r
MaxKaufpreis = MaxDarlehen + Eigenkapital

Deutsche Besonderheiten: Kaufnebenkosten (10–12 %) müssen aus dem Eigenkapital finanziert werden. Banken erwarten meist 20 % Eigenkapital auf den Kaufpreis. Planen Sie also 30–35 % Eigenkapital bezogen auf den Kaufpreis ein. KfW-Förderungen können den Finanzierungsbedarf deutlich reduzieren.

Häufige Fragen.

Was sind Kaufnebenkosten in Deutschland?

Typischerweise 10–12 % des Kaufpreises: Grunderwerbsteuer (3,5–6,5 % je Bundesland), Notarkosten (~1,5 %), Grundbucheintragung (~0,5 %) und ggf. Maklerprovision (bis 3,57 % je Partei). Diese Kosten sind nicht finanzierbar und müssen aus Eigenkapital bezahlt werden.

Was ist ein Bausparvertrag?

Ein zweistufiges Spar- und Darlehensinstrument: Ansparphase mit Guthaben, dann zinsgünstiges Bauspardarlehen nach Zuteilung. Geeignet als Ergänzung zum Bankdarlehen oder zur Zinssicherung für spätere Anschlussfinanzierungen.

Welche KfW-Förderungen gibt es?

Die KfW bietet zinsgünstige Darlehen für energieeffizientes Bauen (Programm 261, 297/298) und das Wohneigentumsprogramm (124). Konditionen ändern sich regelmäßig — prüfen Sie kfw.de und beantragen Sie über Ihre Hausbank.

Wie hoch sollte das Eigenkapital sein?

Deutsche Banken erwarten mindestens 20 % Eigenkapital bezogen auf den Kaufpreis. Da Nebenkosten nicht finanzierbar sind, planen Sie 30–35 % des Kaufpreises als Gesamteigenkapital ein.

Was ist die 28/36-Regel?

Ein internationaler Planungsrichtwert: Wohnkosten nicht über 28 % des Bruttoeinkommens, alle Schuldenrückzahlungen nicht über 36 %. Deutsche Banken setzen eigene Stresstest-Modelle ein — die 28/36-Regel ist ein konservativer Ausgangspunkt.

Aus dieser Schätzung einen 10-Jahres-Plan machen.

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